Die

AG KriegMachtKlima

des bundesweiten Bündnisses “Energiekämpfe in Bewegung” ruft auf

  • zur Verknüpfung der Themen Krieg und Klima
  • und damit auch zur Teilnahme an folgenden politischen Camps in
    diesem Sommer:

Klimacamp im Rheinland
vom 26.07. bis zum 03.08.2014 am Tagebau Garzweiler
(www.klimacamp-im-rheinland.de)

WAR-STARTS-HERE-Camp
vom 16.08 bis zum 24.08.2014 in der Altmark
(www.warstartsherecamp.org)

Lausitzer Klima- und Energiecamp
vom 16.08. bis zum 24.08.2014 in der Lausitz
(www.lausitzcamp.info)

Zum 3. Mal wird diesen Sommer in der Nähe des Gefechtsübungszentrums
des Heeres bei Magdeburg (GÜZ) campiert. Auf dem GÜZ stehen
nachgebaute afghanische Dörfer und – noch im Bau – bald auch die
Geisterstadt “Schnöggersburg”. In GÜZ bereiten sich die SoldatInnen
der Bundeswehr auf das Geschäft mit dem Töten im asymmetrischen Krieg
und bei der Aufstandsbekämpfung vor. Das WAR-STARTS-HERE-Camp dient
einem breitgefächerten antimilitaristischen Bündnis als Ort der
Begegnung und Gelegenheit zum konkreten Widerstand gegen das GÜZ und
den von hier ausgehenden Kriegen. Krieg beginnt hier – Widerstand
auch!

Wir sind KlimaaktivistInnen. Wir kämpfen konkret für Kohleausstieg im
Rheinischen Braunkohlerevier und in der Lausitz. Wir sehen aber
gleichzeitig, dass Klimawandel und Umweltzerstörung im größeren
Kontext von Wachstumszwang und militärisch durchgesetzter Herrschaft
vonstatten gehen. Militär und Rüstungsindustrie sind dabei nicht nur
Herrschaftswerkzeuge, sondern Institutionen, die selbst wieder
ökonomische Zwänge produzieren und ökologische Zerstörung bewirken:
Das US-Militär als weltweit größter militärischer Akteur ist auch der
weltweit größte einzelne Energieverbraucher. Die deutsche
Kriegsindustrie verschlingt Energie und Rohstoffe und bringt durch
Rüstungsexporte Tod und Zerstörung in viele Teile der Welt. Anzunehmen
auch, dass der Wunsch nach militärischer Souveränität die staatlichen
Subventionen für Atom, Automobilität, Luftfahrt und andere
Hightech-Industrien maßgeblich motiviert. Straßen- und Autobahnbau
geschehen auch in Hinsicht auf strategische Planungen. Bundeswehr und
Rüstungsindustrie sind für uns aus all diesen Gründen die prominenten
Kandidaten einer schon aus ökologischen Gründen erforderlichen
partiellen Deindustrialisierung Deutschland im Sinne der
Decroissance-Bewegung (Decroissance = Degrowth/Postwachstum). Ein
endlicher Planet erlaubt kein unendliches Wachstum. Lasst uns deshalb
die Industrie, die Tod und Zerstörung bringt, als erste abschalten! Es
ist an der Zeit, dass Umweltbewegung und Friedensbewegung zu
Verbündeten werden!

Kommt zahlreich zum Camp und nehmt an Diskussionen und Aktionen teil!
Da das Camp gleichzeitig zum 200km entfernten Lausitzer Klima- und
Energiecamp stattfindet, gibt es für entfernter wohnende Klima- und
EnergieaktivistInnen die Chance, in dieser Woche zwei wichtige
politische Camps zu besuchen und in unterschiedlichen Milieus Kontakte
zu knüpfen. Für den 23.8 ist darüberhinaus in Guben/Gubin eine
internationale Menschenkette über die Neiße geplant, um gegen den
Braunkohletagebau auf beiden Seiten der Grenze zu protestieren.

Also kommt im Juli und August alle ins Rheinland, die Altmark und dann
in die Lausitz, es ist eine Menge los und es gibt viel zu tun!

… und hoffentlich auch eine Menge Spass …

AG KlimaMachtKrieg (von Energiekämpfe in Bewegung)

Mehr von der AG “Krieg Macht Klima” erfahrt ihr auf unseren Workshops
zum Thema im Ramen folgender Veranstaltungen:

  • Klimacamp im Rheinland (26.7.-3.8.2014)
  • War Starts Here Camp (16.-24.8.2014)
  • Lausitzcamp (16.-24.8.2014)
  • Degrowth-Konferenz Leipzig (2.-6.9.2014)